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KV Märkisch-Oder-Havel-Spree
Großübung im Landkreis Oder-Spree (vom 26.04.2012)
Am vergangenen Samstag (21.04.2012) kam es gegen 09:00 Uhr auf dem Gelände der Firma Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt zum Brand eines Imbisswagens, welcher sich auf das angrenzende Bürogebäude ausbreitete.
Die sechs hier arbeitenden Mitarbeiter wurden durch Kräfte der Feuerwehr Celle (Niedersachsen) gerettet und den Einheiten der SEG des DRK-Kreisverbandes MOS e.V. übergeben, welche die Versorgung der Betroffenen sofort übernahmen.

Dieses Szenarium war ein kleiner Teil einer gut organisierten Übung des Landkreises Oder-Spree und der Gemeinde S³ubice. In mehren Szenarien waren Aufgaben des Brand- und Katastrophenschutzes zu bewältigen. Dabei wurden auch Kräfte der Feuerwehr Celle, mit der der Landkreis seit mehreren Jahren zusammenarbeitet, eingesetzt.

Bereits eine Stunde später wurden die DRK-Einsatzeinheiten zu einem Flugunfall auf dem naheliegenden Fluglandeplatz gerufen. Am Einsatzort bot sich den vielen Helfern eine sehr unübersichtliche Lage. Bevor die Feuerwehr mit der Brandbekämpfung beginnen konnte, stand die Personenrettung im Vordergrund. Viele der Opfer litten unter schwersten Verbrennungen oder massiven Rauchgasvergiftungen, andere irrten zum Teil planlos umher. Den Aufbau und Betrieb eines mobilen Behandlungsplatzes wurde unverzüglich durch den vor Ort tätigen Notarzt des eingetroffenen Rettungshubschraubers angeordnet, die Patientenablage bestimmt und mit der Versorgung Betroffener begonnen.
Eine weitere Aufgabe lag im Patiententransport in das nahegelegene Krankenaus Eisenhüttenstadt. Gerade hier zeigten sich die Defizite der Zusammenarbeit zwischen den Führungskräften des Katastrophenschutzes, dem Rettungsdienst und dem Krankenhaus.

Auch wenn es sich an diesem Tag nur um eine Übung handelte, so stellen Einsätze wie diese alle beteiligten Einsatzkräfte immer wieder vor neue Herausforderungen. Es herrscht Chaos, Menschen suchen Angehörige, Verletzte sind zu versorgen, Schaulustige von der Gefahrenstelle fernzuhalten. In solchen Momenten müssen die Verantwortlichen Ruhe bewahren und besonnen Entscheidungen treffen, um Leben zu retten. Ohne ein intensives Training ist dies kaum möglich und somit sind Übungen wie diese für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die optimale Vorbereitung für den Einsatz.

Die Arbeit der DRK-Bereitschaften im Kreisverband ist ein wesentlicher Bestandteil der Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes in den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch Oderland sowie der Stadt Frankfurt. Aktuell engagieren sich mehr als 120 ehrenamtliche Helfer in den Bereitschaften unseres Kreisverbandes. Mehr als 40 von Ihnen waren an diesem Tag im Einsatz oder mit helfenden Händen am Ablauf beteiligt.

Mario Deutschländer

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