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KV Märkisch-Oder-Havel-Spree
Im Einsatz - Stadt und Land (vom 05.09.2012)
Zur Unterstützung der Katastrophenschutz-Truppe des ASB fuhren Kameraden der Schnelleinsatzeinheit (SEE) Frankfurt (Oder) mit der bereitschaftseigenen Technik zum Stadtfest nach Seelow (31.08. - 02.09.12).
Schnell war das AZ 40 aufgeblasen und als Unfallhilfsstelle eingerichtet und erste Teams nahmen Streifengänge auf. So nach und nach bereitete uns der Durst der überwiegend jugendlichen Gäste Arbeit. Doch auch bedrohliche Beschwerden kardiologischer Art forderten die Zeltbesatzung.
Zu später – bzw. früher – Stunde riefen die Einsatzleiter Philipp Schillert (ASB) und Dennis Frank (DRK) zum Rückbau. Schon vernahmen die Sanis den wohlbekannten Ruf nach einer Trage, sobald auch wirklich alles Equipment bereits verstaut wurde. Der zu solchen Anlässen stets miteingesetzte KTW B der SEE übernahm die qualifizierte Behandlung und den Kurztransport zum Übergabepunkt an den örtlichen Rettungsdienst.
Zurück auf der Wache bereiteten die Kameraden – nach einem kurzen Schläfchen in der Fahrzeughalle – und einige neue Kräfte den fast nahtlosen Übergang zum Folgeeinsatz vor.
Die Stadt Frankfurt (Oder) lud zum Tag der Gefahrenabwehr auf dem Brunnenplatz. Die SEE präsentierte ihre im Ernstfall ausrückenden Fahrzeuge und stellte eine Unfallhilfsstelle vor. Diese ließ sich auch Stadtverordneter Josef Lenden interessiert erklären und plauschte kurzweilig mit den Kameraden. Derweil hing „einer von uns“ nicht nur durch die Belastung der inzwischen fast 20stündigen Einsatzzeit (inkl. Stadtfest) „in den Seilen“. Ein Kamerad nahm als Mime an einer Vorführung der Höhenrettung teil und ließ sich von der Berufsfeuerwehr der Stadt vom Oderturm abseilen.
Kurz darauf nahmen Kräfte der SEE und der Deutsch-Polnischen Rettungsgruppe an einer „klassischen Vorführung“ teil und stellten mit der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte die gemeinsame Arbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst im Falle eines Verkehrsunfalles vor.
Die Versorgung des Tages übernahm stilecht die Küchen-Crew der Einheit. Zum Ende des Tages „flog“ die SEE zurück zur Wache, um hier altes und z. T. neues Personal für den letzten Stadtfest-Abend in Seelow zu sammeln. Hier „jagten“ wir – inzwischen routiniert - ein letztes Mal an diesem Wochenende die Pressluft ins Zelt. Der Abend verlief zu unserer Überraschung sehr ruhig. Weniger überraschend war, dass wir erst dann zwei Rettungswagen anfordern mussten, als Sack und Pack schon verschnürt und die Kräfte bereit zum Abrücken waren. Die müden Helfer stellten fest: Man vermisst uns scheinbar erst, wenn wir (so gut wie) „weg sind“.

(Autor: Juliane Stock)

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