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Wirbelsturm "Matthew": Hunderte Tote und große Zerstörung in Haiti (vom 07.10.2016)
Während der Wirbelsturm "Matthew" aktuell mit großer Kraft Florida erreicht hat, bereitet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Hilfen für das schwer getroffene Haiti vor. „Tausende Menschen suchten Schutz in Notunterkünften. Der Südwesten des Karibikstaats Haiti ist noch immer von der Außenwelt abgeschnitten und das ganze Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht abzusehen, da die Haupverbindungsroute über eine eingestürzte Brücke bisher nicht passierbar war. Sie wurde erst just notdürftig repariert“, sagt Caterina Becorpi, Leiterin des DRK-Büros in der Haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Das DRK plant unterdessen die Beschaffung von Hilfsgütern. Aktuelle Meldungen am Freitagabend gehen von bis zu 840 Toten allein in Haiti aus.
„Dringend benötigt werden jetzt vor allem ganz grundlegende Dinge wie Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medikamente, insbesondere auch Präparate gegen Cholera, da die Menschen in den betroffenen Gebieten kaum Zugang zu sauberem Trinkwasser haben“, sagt Becorpi. „Wir sind aktuell mit Hochdruck in Klärung, ob wir die benötigten Hilfsgüter im lokalen Kontext beschaffen können, da dies die Transportwege verkürzt. Zugleich planen wir die logistischen Möglichkeiten der Verteilung“, fügte sie hinzu.

Wirbelsturm „Matthew“, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 km/h der zweithöchsten Kategorie (4 von 5) zuzuordnen war, war am Dienstag auf Haiti getroffen und verursachte erhebliche Schäden in dem ohnehin regelmäßig von Katastrophen heimgesuchten Land. Häuser wurden zerstört, Bäume knickten um, Straßen wurden überflutet und es sind starke Überschwemmungen zu vermelden. Das Telefonnetz ist zum Teil zusammengebrochen. Eine Kontaktaufnahme mit der am meisten betroffenen Region im Westen des Landes ist weiterhin stark eingeschränkt. In Haiti beteiligten sich 3000 freiwillige Helfer des Roten Kreuzes bei Evakuierungen und Warnmaßnahmen für die betroffene Bevölkerung. Das DRK hat bereits eine Nothilfeexpertin zur Lageerkundung nach Haiti entsendet.

Angesichts der Not bat die Regierung von Haiti um internationale Unterstützung. Deutschland stellte daraufhin 600.000 Euro Soforthilfe bereit, wie in Berlin ein Sprecher von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mitteilte. Mit dem Geld sollten Projekte deutscher Hilfsorganisationen wie des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt werden.

Die Bundesregierung hat ihre tiefe Bestürzung über die zahlreichen Opfer zum Ausdruck gebracht.

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