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66. DRK-Bundesversammlung tagte in Berlin (vom 27.11.2016)
DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters hat sich bei den zehntausenden freiwilligen und hauptamtlichen Helfern für "den großartigen Einsatz" in der Flüchtlingshilfe bedankt. Mit dem Zustrom von hunderttausenden von Flüchtlingen seien die vergangenen zwölf Monate geprägt gewesen von der größten humanitären Herausforderung für das DRK seit Jahrzehnten, sagte Seiters am Freitag bei der 66. Ordentlichen Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin. Der DRK-Präsident hob dabei auch das humanitäre Engagement der bundesweit 25.000 Rotkreuz-Schwestern für das Gesundheits-, Pflege- und Sozialsystem der Bundesrepublik hervor. Er richtete einen dringenden Appell an die Politik, diesen Einsatz "zum Wohle der heute und zukünftig in unserem Land lebenden Menschen" durch eine Ausnahmeregelung im künftigen Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zu verankern.
Dr. Rudolf Seiters lobte die vielen Helfer des DRK auf der Bundesversammlung.
Ohne eine solche Ausnahmeregelung sei der Einsatz der Rotkreuz-Schwestern für Menschen in Not und in Krisensituationen im In- und Ausland gefährdet. Die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung im Alltag, im Krisenfall sowie im bewaffneten Konflikt gemäß DRK-Gesetz und den Genfer Abkommen sei durch die Schwesternschaften im Deutschen Roten Kreuz dann nicht mehr gewährleistet. "Wir sehen das mit großer Sorge", sagte Seiters auch mit Blick auf eine in der vergangenen Woche ergangene Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs.

Der Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften, Elhadj As Sy, hob die Rolle des Deutschen Roten Kreuzes in der internationalen Rotkreuz-Bewegung bei der humanitären Arbeit sowohl in Deutschland als auch im Ausland hervor. Der Einsatz der Freiwilligen, der Mitarbeiter und der Führung des DRK sei beeindruckend.

Der scheidende Berliner Senator für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja, sagte, während der Hochphase der Flüchtlingskrise Ende letzten Jahres seien bis zu 1.000 Geflüchtete pro Tag in die Bundeshauptstadt gekommen. "In dieser Situation war das Deutsche Rote Kreuz immer ein wichtiger und verlässlicher Partner für uns – und ist es bis heute. Viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK haben sich mit uns zusammen für eine menschliche Aufnahme der Flüchtlinge engagiert und tun dies auch weiterhin. Dafür gilt ihnen mein besonderer Dank", sagte Czaja.

Bundesweit betreut das DRK derzeit rund 42.500 Flüchtlinge in 318 Unterkünften.

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