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KV Märkisch-Oder-Havel-Spree
Gemeinsame länderübergreifende Feuerwehreinsatzübung (vom 11.05.2010)
Gegen 14:00 Uhr rückten am Freitag, den 23.04.2010 sechs Züge der Brandschutzeinheit des Landkreis Oder-Spree und Kräfte der polnischen Feuerwehren Slubice und Cybinka in Richtung Celle (Niedersachsen) aus. Hier fand am nächsten Tag auf einem alten Militärgelände eine gemeinsame länderübergreifende Feuerwehreinsatzübung mit Kräften aus den Landkreisen Celle statt.
Der DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Spree e.V. stellte mit Kräften des Polnischen Roten Kreuz Slubice im Rahmen der Mitwirkung im Katastrophenschutz den 6. Zug (medizinische Komponente) in der Brandschutzeinheit.

Bei dieser Übung mussten die eingesetzten Feuerwehrleute insgesamt vier Übungslagen abarbeiten. So geriet ein mit Munition beladener Zug in Brand und drohte auf ein Kesselwagen mit gefährlichen Stoffen (Ammoniak und Propangas) überzuspringen. Feuerwehrkräfte aus Polen fingen sofort mit der Brandbekämpfung und Menschenrettung an. Feuerwehrleute aus dem Landkreis Oder/Spree arbeiteten die Gefahrgutlage mit der Unterstützung des Chemie- und Strahlenschutzzuges der Stadtfeuerwehr Celle ab.
Die beiden Chemie- und Strahlenschutzzüge bauten eine Dekontaminationsstelle auf, stellten benötigtes Material bereit und gingen unter Chemieschutzanzügen zur Menschenrettung und zum Abdichten des Kesselwagens vor. Dadurch dass sich die Lage auf einem Gleisanschluss befand, unterstützte die Bundespolizei die Arbeit der Feuerwehrleute mit einem Fachberater und einer regelmäßigen Überwachung mit einem Hubschrauber aus der Luft.

Neben der medizinischen Sicherstellung der Kräfte der Feuerwehr während des gesamten Wochenendes wurden die Kräfte des 6. Zuges eingesetzt, um die Verletzten des Bahnunglückes zu versorgen.

Weitere Schadenslagen waren eine Verpuffung im Kesselhaus, ein Verkehrsunfall (ManV) mit einem Linienbus und mehreren PKW`s und ein Waldbrand. Hier wurde auch der Feuerwehr-Flugdienst eingesetzt, der im Bereich einen Überwachungsflug durchführte.
Für die Spezialeffekte trugen Einsatzkräfte des Sondereinsatzkommandos des Landespolizei Niedersachsen die Verantwortung. Zusätzlich zur Bundespolizei wurde diese Übung im Luftraum mit einem Hubschrauber der Landespolizei abgesichert und der Rettungshubschrauber „Christoph Niedersachsen“ flog die schwer verletzte Personen in die angrenzenden Kliniken.

Insgesamt waren mehr als 400 Einsatzkräfte und rund 50 Fahrzeuge an der Übung beteiligt. Das DRK hatte hierbei die Möglichkeit, den durch den Bund zwei Tage zuvor gestellten neuen KTW-B zum Einsatz zu bringen.


Mario Deutschländer

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